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Himmel über Deutschland, Foyer  Institut für Physikalische Hochtechnologie Jena

Himmel über Deutschland, 1999
Dauerinstallation im Foyer am
Institut für Physikalische Hochtechnologie Jena



8m langes Luftschiff aus Edelstahl und Damenstrumpfhosenmaterial,
2 entgegengesetzt montierte Propeller,
16 Tauben in den Grenzen Deutschlands und ein Habicht an der Stelle Berlins.


Ein Luftschiff über einem Vogelschwarm reflektiert als fragiles Flugobjekt die architektonischen Qualitäten der „luftigen“ Halle und steht als Symbol für die Gesetze und Grenzen der Physik, denen auch die Hochtechnologie unterliegt.
Die Problematik technologischer Errungenschaften formuliert sich in der Gestalt des Luftschiffes, das aufgrund seines Aussehens auch als Rakete gelesen werden könnte und dessen Flugrichtung durch je einen Propeller an seinen beiden Spitzen bzw. Enden ungeklärt bleibt.
Das mit halbtransparenten Strumpfhosenmaterial bezogene, acht Meter lange Flugobjekt quert diagonal die Halle und scheint – über einem Vogelschwarm schwebend – die Glasfront durchdringen zu wollen. Die Tauben, Inbegriff und Vorbild für natürliche physikalische Vorgänge, aber auch Friedenssymbol, bilden in ihrer Flugformation die Grenzen von Deutschland, der Heimat des Zeppelin und der Marschflugkörper, aber auch vieler Geistesgrößen aus Wissenschaft und Philosophie. An der Stelle Berlins schwebt ein Habicht.


1. Preis und Realisierung Kunstwettbewerb
Neubau IPHT (Architekt: IFB Dr. Braschel AG)
Bauleitung Luftschiff:
David Mannstein

 Luftschiff aus Edelstahl und Damenstrumpfhosenmaterial, 2 entgegengesetzt montierte Propeller, 16 Tauben in den Grenzen Deutschlands und ein Habicht an der Stelle Berlins.