A u s s t e l l u n g e n (Auswahl)

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Landesmuseum Linz, 100 Wörter des 20. Jahrhunderts

Das Schöpfungsprogramm

Oberösterreiches Landesmuseum Linz, 2003

100 Wörter des 20. Jhds. und Utopia-Tür Zitat (W. Allen) auf Fensterscheibe, Haupttreppenhaus Landesmuseum Linz
Wandinstallation zur Evolution als horizontaler Stammbaum (Alltagsgegenstände) Landesmuseum Linz, Das Rohe und das Gekochte Landesmuseum Linz, Schoene neue Welt Landesmuseum Linz, Hominidenschädel Vitrine und Zeichnungen Hominiden 100 Wörter des 20. Jahrhunderts, Landesmuseum Linz

Die Ausstellung im Oberösterreichischen Landesmuseum, einem historistischen Museumsgebäude mit großzügigem Raumangebot und bewegter Geschichte, befasst sich mit der Abstammung des Menschen, seinen angeborenen und erworbenen Merkmalen und zeitgenössischen Lebensinhalten. Die Präsentation gliedert sich in die drei Bereiche mit den Themen „Das verlorene Paradies“, „Das Rohe und das Gekochte“ und „Schöne neue Welt“ und verteilt sich auf die sechs verfügbaren Museumssäle samt Gängen und Treppenhaus. Die Anordnung der Räume ermöglicht im Abschreiten derselben die Lesbarkeit der humanen Entwicklung von den tierischen Wurzeln über den Kultivierungsprozess bis zur gegenwärtigen Zivilisation. Dieser Prozess wird durch eine Vielzahl an Zeichnungen, Photos, Objekten und Installationen visualisiert und kommentiert.

Den Auftakt bildet eine Wandinstallation, die an Hand von Präparaten, Skeletten und Tierdarstellungen auf Alltagsprodukten die Abläufe der Evolution als horizontalen Stammbaum, vom Badeschwamm bis zum Pin-up-Girl, vorführt.
„Das verlorene Paradies“ zeigt gemäß John Miltons Buch einen Auszug aus seiner Gesamtdarstellung der Welt, nämlich die Artenvielfalt der Tiere und in der Folge die Sicht des Menschen auf seine lebendige Umgebung und deren Domestizierung.
Der zweite Teil namens „Das Rohe und das Gekochte“ zeigt analog der Mythensammlung von Claude Levi-Strauss sogenannte Naturvölker, bei denen das Zusammenwirken von Mensch und Tier noch intakt ist. Dieser Abschnitt beschäftigt sich vor allem mit der Bewältigung und Überwindung der Natur, die den Gebrauch der Werkzeuge hervorgebracht und die Sinne als Erkenntnisinstrumente optimiert hat.
Der abschließende dritte Teil widmet sich gemäß dem Roman von Aldous Huxley „Schöne neue Welt“ der Optimierung des Daseins. Am Ende zeigt sich das Paradies in seiner zeitgenössischen Form als apokalyptische Welt, die nichtsdestotrotz dem Menschen als Reservat für seine Natursehnsucht zu dienen hat.


Mit der Ausstellung erscheint Das Schöpfungsprogramm als eigenständiges Werk, eine reich bebilderte Enzyklopädie der Evolution im Salon Verlag. > Kataloge

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Grein/ Donau, Hochwasser-Vase, Podest, Donauaue

Galerie im Fluss

Grein/ Donau, 2003

Grein/ Donau, Hochwasser-Vase Grein/ Donau, Hochwasser-Vase

Die Reste der Überschwemmungen vom August 2002 markierten das Hochwassergebiet unübersehbar. Bekanntermaßen sind nach einiger Zeit die Spuren und Dimensionen dieser Katastrophen so gut wie verschwunden. Nur die Bewohner der Gegend sind in der Lage, Ausbreitung und Höhe der Wassermassen zu erinnern. Fremde und Durchreisende hingegen verharren ohne jede Vorstellung über die sintflutartige Vergangenheit trockenen Fußes im mehr oder minder vertrauten Landschaftsbild.

Zur Sichtbarmachung der Wasserflächen und ihrer Höchstpegel im August 2002 zeigen Glasvasen als kommunizierende Gefäße die Grenzen und den damaligen Wasserstand mit der Höchstmarke. Die gläsernen Vasen sind sowohl an exponierten Außenstellen wie z.B. ufernahen Schiffsanlegestellen als auch an donaufernen öffentlichen Plätzen auf Metallpodesten aufgestellt. Daneben reminiszieren in (halb)öffentlichen Innenräumen wie Supermarkt und Geschäftslokal die transparenten Vasen mit dem eingravierten Wasserstand samt Datum dieses Ereignis und intensivieren auf diese Weise auch die Kommunikation der Betroffenen mit ihren alltäglichen Besuchern und Gästen der Ausstellung.

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Zagreb, Museum of Contemporary Art, Raumfolge Blau-Gruen-Gelb-Rot

Das Schöpfungsprogramm
Programme Genesis

Museum Of Contemporary Art, Zagreb, 2003

Zagreb, Museum of Contemporary Art, Programme Genesis Zagreb, Museum of Contemporary Art, Programme Genesis

The „Programme Genesis“ exhibition deals with the origin of man, his inherent and acquired properties, and the substances of contemporary life. The presentation comprises three parts, each devoted to a specific theme: Paradise Lost, The Raw and the Cooked and Brave New World, and is distributed throughout six available rooms within the Museum premises. Due to their linear layout a stroll through the rooms ensures legibility of human development, from its animal roots to the process of cultivation- all the way to present-day civilisation.
Paradise Lost, based on the work by John Milton, contains a segment of his presentation of the entire world – the multiplicity of animal species and, as the result of that, man´s approach to his living environment and its taming.

The second part, The Raw and the Cooked, depicts the so called primitive peoples as presented in the collections of myths by Claude Levi-Strauss, where the interrelationship between man and animal is still unaffected. This part is predominately devoted to conquering, and then mastering and controlling nature, which resulted in the use of tools and which optimised the senses as instruments of cognition.
The third and concluding part reflects Aldous Huxley´s Brave New World and is devoted o the gratification of human existence. Ultimately, paradise appears in its contemporary form of an apocalyptic world which, despite everything, must serve mankind as a reservation of its yearning for nature.

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Maerz, Linz, MORAL (Brotkruemel) und Tauben

Brot

Linz , Galerie Maerz, 2003

Für die Ausstellung zum Thema "Brot" wurde ein Käfig mit Tauben aufgestellt. Die Tiere fressen allmählich die mit Getreidekörnern in Weissbrot dargestellte MORAL.

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Eros und Thanatos

Daphne (Nachttisch) und Apoll (Fuchsschwanz)


Galerie Unart, Villach, 2004

In seiner Schrift „Jenseits des Lustprinzips" beschreibt Sigmund Freud den Tod, das Leblose, als Ziel allen Lebens, das seinen Anfang vor dem Leben nahm und deshalb im Bewusstsein des Menschen verankert ist. Das Lustprinzip stehe geradezu im Dienst der Todestriebe und verschränke sich in komplizierter Weise mit den Lebens- und Sexualtrieben.
Der Zusammenhang beider Lebensprinzipien fand schon in der Antike bildhaften Ausdruck im brüderlichen Einherschreiten von Schlaf (Hypnos) und Tod (Thanatos), welche rastlos über die Erde wandern, um die Menschen zur Ruhe zu bringen.
Bei Homer steht Eros für die Grundbedürfnisse des Essens, Trinkens, Schlafens und für die geschlechtliche Liebe als Garant für das Fortbestehen von Pflanzen, Tieren und Menschen.
Das Wissen um den Tod macht all diese Genüsse unverwechselbar und einzigartig, kultiviert damit unser Leben und lässt uns in den Momenten des Glücks das unentrinnbare Schicksal vergessen.
Deshalb wird Thanatos auch oft als Eros mit umgekehrter erloschener Fackel dargestellt.
Die enge Verbindung der beiden untrennbaren Antipoden wird in der Ausstellung durch viele Zeichnungen und (Alltags)Objekte genüsslich und ohne Dramatik sichtbar gemacht.

Daphne und Apoll |
Nachttisch, gebeizt, geschnitten,
Lorbeer, Säge, 2004

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Schöner Wohnen

Schöner Wohnen, Architektur auf Umzugskartons

mit Norbert W. Hinterberger

Galeriehalle Scheutz, Linz-Urfahr, 2004

Völkerschlachtdenkmal Leipzig auf Umzugskarton
Einsteinturm Potsdam auf Umzugskarton
Observatorium Tautenburg bei Jena auf Umzugskarton

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Architektur im ehemaligen Ostdeutschland auf Umzugskartons und anderen Papieren

01.) „Brikettfabrik Groitzschen bei Zeitz“ , 2001 (65 x 40 cm)
02.) „Ziegel-Ringofen in Parey, Kreis Genthin“, 2001 (65 x 37 cm)
03.) „Wolkenkratzer-Skizze“, 2001 (40 x 99 cm)
04.) „Reiche Zeche in Freiberg“, 2001 (150 x 62 cm)
05.) „Kalkwerk in Lengefeld“, 2001 (66 x 64 cm)
06.) „Observatorium in Tautenburg bei Jena“, 2001 (99 x 35 cm)
07.) „Neues Museum Weimar, Ruine (Westl. Oberlichtsaal)“, 2001 (66 x 80 cm)
08.) „Neues Museum Weimar, Ruine (Ostseite)“, 2001 (68 x 80 cm)
09.) „Reiche Zeche in Freiberg II“, 2001 (158 x 52 cm)
10.) „Schnitt durch das Völkerschlachtdenkmal Leipzig“, 2001 (98 x 177 cm)
11.) „Bockwindmühle bei Lebusa/Kr. Herzberg“, 2001 (65 x 40 cm)
12.) „Zeiss-Werke Jena, 1994“, 2001 (60 x 32cm)
13.) „Weimarer Buchenwald-Gedenkturm“, 2001 (54 x 179 cm)
14.) „Mendelsohns Einsteinturm in Potsdam (Schnitt)", 2001 (84 x 92 cm)
15.) „DDR-Grenzturm bei Duderstadt“, 2001 (52 x 108 cm)
16.) „Weimarhalle, abgerissen 1997“, 2001 (76 x 65 cm)
17.) „Haus Dr. Gröbe, Gera (Archit. Thilo Schoder)", 2001 (98 x 54 cm)